IT-Support bei der LVÖ: Alles im grünen Bereich

20.08.2026

Portrait Maira Hohenester

Die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. musste den IT-Dienstleister wechseln. Gleichzeitig wurden Erneuerungen in der IT-Umgebung vorgenommen – bei laufendem Betrieb der Verbandsgeschäftsstelle. Wie das funktioniert hat, beschreibt Geschäftsführerin Maria Hohenester.

Auswahl eines neuen IT-Dienstleisters

Never change a winning team – diese Regel gilt nicht nur im Sport. Auch bei der Betreuung von professionellen IT-Umgebungen, die für die tägliche Arbeit benötigt werden, versucht man plötzliche Einschnitte und abrupte Veränderungen möglichst zu vermeiden. Für die Landesvereinigung für den ökologischen Landbau in Bayern e.V. (LVÖ) war das 2025 aber nicht länger möglich, denn der bisherige IT-Dienstleister kündigte nach langjähriger und vertrauensvoller Zusammenarbeit den Wechsel in den Ruhestand an. Damit war klar: Ein neuer Dienstleister musste die Betreuung übernehmen.

Vorgabe bei der Auswahl eines neuen Dienstleisters war: Die Betreuung sollte nicht mehr vollständig von einer einzelnen Person abhängig sein, um mehr Unabhängigkeit und Planungssicherheit zu erreichen. Gleichzeitig musste der in die Jahre gekommene vor-Ort-Server in der Geschäftsstelle abgelöst werden – schon aus Sicherheitsgründen. Mit dieser Vorgabe startete das Team der LVÖ per Google-Recherche in den Auswahlprozess im Sommer 2025.

Nach mehreren Gesprächen stand die Entscheidung für Computer Bauer als künftiger IT-Dienstleister fest.

Vorbereitungsphase und Projektauftakt

Die Übergangsphase zum neuen Dienstleister begann mit einem Auftakt-Workshop, an dem sowohl Computer Bauer als auch der bisherige IT-Dienstleister beteiligt waren. In diesem Termin wurde zum einen der genaue Ist-Zustand erhoben: Welche Server, Arbeitsstationen, Netzwerkgeräte und Benutzer gibt es? Mit welchen Zugängen werden diese administriert? Welche Anwendungen laufen wo, wer muss darauf zugreifen? Wo liegen Daten und wie sieht es mit einem Backup aus?

Gleichzeitig wurden in diesem Workshop auch die Anforderungen an die künftige IT-Landschaft abgesteckt und ein grober Zeitplan für die Umsetzung abgestimmt. Ab diesem Zeitpunkt lief die Hauptarbeit ohne aktive Beteiligung des LVÖ-Teams und aus Sicht der Mitarbeitenden „hinter den Kulissen“.

In einem ersten Schritt wurde der Microsoft-Tenant der LVÖ, die Unternehmensumgebung in der Microsoft-Cloud und die Bereitstellung der Benutzerlizenzen, von Computer Bauer übernommen. Diese Microsoft-Umgebung stellt die neue Basis der IT dar, sowohl was die Datenhaltung in Microsoft Sharepoint und OneDrive als auch die Bereitstellung von E-Mail- und Kalenderfunktionalitäten über Microsoft Exchange Online betrifft.

Umzug vom lokalen Server in die Cloud

Zum Jahresende 2025 wurde es dann ernst: Die Ablösung des bisher vor Ort betriebenen Servers für Datenablage und CRM-Software durch eine Sharepoint-basierende Lösung wurde in Angriff genommen. Für das Backup der Microsoft-Cloud-Daten wird ein verschlüsselter NAS-Server genutzt, der in den Büroräumen der LVÖ aufgestellt wird. So hat der Kunde seinen Datenbestand im Notfall immer direkt im Zugriff.

Für die Umsetzung wurde eine Umstellungszeitraum von zwei Arbeitstagen (Donnerstag und Freitag) plus dem Wochenende eingeplant, so dass am folgenden Montag in der neuen Umgebung weitergearbeitet werden konnte. Dieser Schritt war der erste, der für das LVÖ-Team spürbar war: zum einen durch die Downtime, zum anderen anhand von Änderungen in der Nutzung, z.B. wenn Dinge nicht mehr genau am gewohnten Ort zu finden waren. Daher erhielt der Kunde von Computer Bauer für den ersten Arbeitstag einen festen Ansprechpartner, der auf Abruf bereitstand und sich um Themen wie „da wird plötzlich ein Passwort abgefragt“ oder „da funktioniert ein eingebundenes Postfach noch nicht“ direkt kümmern konnte. Um die Abarbeitung zu beschleunigen, erhielt jeder Mitarbeitende einen eigenen Termin, in dem seine speziellen Anliegen durchgegangen und abgearbeitet wurden.

Laufender Betrieb und weitere Optimierung der IT-Landschaft

Seitdem läuft der Betrieb weitgehend reibungslos. Kleinere Themen werden bei einem IT-Ansprechpartner im LVÖ-Team gesammelt und zur Bearbeitung an den IT-Dienstleister übergeben. Zwei Computer-Bauer-Mitarbeiter kümmern sich als Hauptkontakte um die Anliegen des Verbands, so dass sich nicht bei jedem Thema ein Kollege neu einarbeiten muss. Bei akuten, zeitkritischen Anliegen steht das Computer-Bauer-Team über eine Hotline unmittelbar zur Seite.

Das nächste Teilprojekt, das neben der laufenden IT-Betreuung angegangen werden soll, steht auch schon fest: Die Umstellung der Telefonanlage auf eine Cloud-basierende Lösung. Wenn dieses Projekt abgeschlossen ist, wurde die gesamte zentrale Server-Hardware in der Geschäftsstelle durch moderne Lösungen abgelöst, die ohne Einschränkungen auch aus dem Homeoffice oder von unterwegs funktionieren.

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